Johanna-Wittum-Schule

Halbzeit bei Wette JWS to Tokio

 

Halbzeit bei der Wette mit Oberbürgermeister Peter Boch - Johanna-Wittum-Schule läuft nach Tokio

 

Schulgemeinschaft der Johanna-Wittum-Schule hat die Hälfte der Laufstrecke schon hinter sich

Die Schulgemeinschaft der Johanna-Wittum-Schule Pforzheim hat bei ihrem virtuellen Fackellauf zu den olympischen Spielen nach Tokio bereits nach 10,5 Tagen einen wichtigen Meilenstein erreicht. Am Samstag, den 24.04.2021 gegen 15:45 Uhr hatten die mittlerweile knapp 300 Läuferinnen und Läufer bereits die Hälfte der circa 12.500km langen Strecke von Pforzheim bis Tokio absolviert. Den Sportlern bleibt noch bis Sonntag, 09.05.2021 Zeit, um das Olympiastadion zu erreichen. Sportlehrer und Initiator der Aktion Samuel Wilhelm betont aber: „Die zweite Hälfte wird die schwerere Hälfte sein. Die Beine werden von Tag zu Tag müder.“

Der Förderverein der Schule hat zusätzlich zum Wetteinsatz von OB Boch Preise für die Schülerinnen und Schüler mit der besten Laufleistung ausgelobt und sorgt so nochmals für zusätzliche Motivation.

Schulleiterin Dr. Ulrike Kagerhuber zieht zur Halbzeit eine Zwischenbilanz: „Die SportChallenge zeigt schon jetzt die erhoffte Wirkung. Wir spüren nach Wochen der Distanz durch das Fernlernen einen neuen Schwung in der Schulgemeinschaft – Freude am gemeinsamen (virtuellen) Tun in Zeiten des Fernunterrichts und der deutlich stärkeren täglichen Bildschirmarbeitszeit.“

Motiviert durch die Worte der bekannten Spitzenathleten sowie Sport-Moderatoren aus Funk und Fernsehen, u.a. Bernd Schmelzer und Nobert König ist damit zu rechnen, dass die Läuferinnen und Läufer ihr Ziel zwischen Donnerstag, 06.05. und Freitag, 07.05.2021 erreichen werden und damit deutlich vor der Deadline.

Egal wie das Ergebnis ausfällt, der Gegenwetteinsatz der Schule, eine Müllsammelaktion, soll, sofern es die Corona-Verordnungen zulassen, auch bei einem siegreichen Ausgang durchgeführt werden. Die Planungen sind hierzu bereits angelaufen.

Zum Hintergrund:

Die Schulgemeinschaft der Johanna-Wittum-Schule Pforzheim veranstaltet im Rahmen eines Sportprojekts im Zeitraum vom 14.04. bis 09.05.2021 einen virtuellen Fackellauf von Pforzheim bis zum Olympiastadion nach Tokio. Dabei geht es nicht um Einzelleitungen, sondern um das Erreichen des knapp 12.500km entfernten Zieles als Gemeinschaft, frei nach dem olympischen Gedanken „Dabei sein ist alles“. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte laufen Corona-konform für sich und zeichnen die erlaufenen Kilometer mittels einer App auf. So kommen die Sportler täglich ihrem Ziel näher. Joggen, walken, spazieren gehen, jeder zurückgelegter Kilometer zählt in die Statistik.

Allerdings winkt für die Schulgemeinschaft der Johanna-Wittum-Schule am Ende kein olympisches Edelmetall, aber der Stolz, das Stadion gemeinsam erreicht zu haben, wird am Morgen nach dem Zieldurchlauf hoffentlich allen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern.

Der OB der Stadt Pforzheim, Peter Boch, hat sich bereit erklärt, gegen die Schulgemeinschaft zu wetten. Sollte die Schulgemeinschaft erfolgreich sein, warten neue Sportgeräte im kommenden Schuljahr auf die Schülerinnen und Schüler, die über den normalen Etat nur schwer finanzierbar sind.

Dazu gaben Herr OB Boch, der Initiator Wilhelm, die Schulleitung Frau Dr. Ulrike Kagerhuber sowie einige ausgewählte Schülerinnen und Schüler am Mittwoch, den 14.04.2021 um 14:30 Uhr im Eingangsbereich der Schule den symbolischen Startschuss.

In regelmäßigen Abständen informieren wir über den aktuellen Zwischenstand auf der Homepage unserer Schule.

Zusätzlichen Ansporn erhalten die Läufer durch Motivationszeilen und kleine Videos namhafter aktiver und ehemaliger Spitzenathleten sowie Sport-Moderatoren aus Funk und Fernsehen, u.a. Bernd Schmelzer und Nobert König.

Die Sportlehrerinnen und Sportlehrer sehen mit dieser Lauf-Challenge eine gute Möglichkeit, die Schülerinnen und Schüler wieder vermehrt in Bewegung zu bringen, findet der Breitensport, als auch der Schulsport seit Anfang Dezember nur mehr virtuell statt. Die Fachlehrer sind sich einig, dass selbst das beste Workout im heimischen Wohnzimmer nicht die Bewegung an der frischen Luft ersetzen kann. Gerade durch das Home-Schooling haben sich die Bildschirmzeit als auch die Sitzzeiten massiv verstärkt. Die große Hoffnung der Fachlehrer ist dabei immer noch, dass diese Challenge der Grundstein für den Wiedereinstieg in den Schulsport ist.

Text: Samuel Wilhelm